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35 Stellen für Arbeitsagogin/Arbeitsagoge

Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen begleiten Menschen mit erschwertem Zugang zur Arbeitswelt bei der beruflichen Integration. Mit geeigneten Arbeitsarrangements unterstützen sie Betroffene in ihrer Kompetenzerweiterung und Eigenständigkeit.
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Aufgaben einer Agogin/eines Agogen

Gründe für verminderte Arbeitsmarktchancen von Menschen gibt es viele: Behinderung, Unfall, Krankheit, Sucht, Langzeitarbeitslosigkeit, Straffälligkeit, Migrationshintergrund, psychische Probleme etc. Arbeitsagogen ermöglichen den Betroffenen, so weit und autonom wie möglich am Arbeitsgeschehen teilzunehmen, indem sie diese in einer bestimmten Arbeit anleiten und begleiten. Ihr Ziel dabei ist es, betreute Personen in ihrer persönlichen Entwicklung und bei der Integration in die Gesellschaft zu unterstützen. Die Aufgaben von Arbeitsagoginnen sind je nach Stelle und Fall verschieden. In Kliniken oder Therapiezentren ist das arbeitsagogische Angebot meist Bestandteil des therapeutischen Konzepts. Es hat zum Ziel, eine Reintegration in den regulären Arbeitsmarkt zu ermöglichen sowie therapeutische Inhalte realitätsnah umzusetzen. Im geschützten Bereich, zum Beispiel in Behindertenwerkstätten, bieten die Berufsleute sinnvolle produktive Tätigkeiten und Arbeitstrainings für Menschen an, die auf einen betreuten Arbeitsplatz mit besonderen Rahmenbedingungen angewiesen sind. Für Menschen, die keiner Erwerbsarbeit nachgehen können, bieten sie sinnvolle Formen der Beschäftigung an. Arbeitsagogen arbeiten mit Klientengruppen. Wie sie die Arbeitsbeziehung gestalten, hängt von den beruflichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen der Klienten sowie von deren Fähigkeiten und Ressourcen ab. Arbeitsagogen erfassen diese und legen darauf basierend konkrete Ziele fest, zum Beispiel die Verbesserung von Ausdauer und Konzentration, das Erkennen von Arbeitsabläufen, das Einbringen eigener Stärken oder das Annehmen von Lob und Kritik. Unterstützungskonzepte, Aufgaben, Arbeitsprozesse und Umfeld organisieren die Berufsleute so, dass betreute Personen ihre Arbeit möglichst eigenständig bewältigen können, optimal gefördert sowie in ihrem Selbstvertrauen gestärkt werden. Damit Arbeitsagoginnen beziehungsweise die Arbeitsleistungen der Betreuten auf dem regulären, wettbewerbsorientierten Arbeitsmarkt bestehen, benötigen die Fachpersonen neben agogischem auch betriebswirtschaftliches Wissen sowie Fach- und Führungskompetenzen im angestammten Beruf. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Arbeiten qualitativ einwandfrei und fristgerecht erledigt werden. Zudem beraten und begleiten sie Bezugspersonen im Umfeld ihrer Klientinnen und pflegen Kontakte zu Betrieben, Behörden, Beratungsstellen und anderen Fachleuten.
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